Eduard van Hengel

Johann Sebastian Bach vocale werken

Johann Ludwig Bach

Ich will meinen Geist in euch geben (JLB7)

Cantate

Geschreven voor 6e zondag na Trinitatis

Voor het eerst uitgevoerd: 1715?

Libretto: Ernst Ludwig I von Sachsen-Meiningen

Solisten SATB koor SATB orkest str cor1,2 cont

Totaal 7 delen, 1 koorwerk

werd door J.S.Bach uitgevoerd op 28/7/1726

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Bespreking

  

1. Duet

sopraan, alt, continuo

Ich will meinen Geist in euch geben
und will solche Leute aus euch machen,
die in meinen Geboten wandeln und
meine Rechte halten und darnach tun.

  

2. Recitatief

bas, continuo

Das Gute, das ich kann,
muss ich durch dich,
o treuer Gott, vollenden;
und wenn du dich nimmst meiner an,
so muss auch das, was schwer
sich ohne Mühe wenden.
Gibst du mir deinen Geist,
so hab ich Macht und Stärk,
nach deinem Wort einherzugehen,
und dein Gebot wird mir
ein leichtes Werk,
wenn ich dich seh'
an meiner Seite stehen

   

3. Aria

bas

Lass mich deine Hilfe spüren,
ohne die ich nichts vermag,
und die mich allein kann führen.
Dein Geschöpf ist ohn' Vermögen.
Wirst du ihm nicht Kraft zulegen.

  

4. Arioso

alt, tenor

An dem merken wir,
dass wir ihn kennen,
so wir seine Gebot' halten.
Wer da saget: Ich kenne ihn
und hält seine Gebot’ nicht,
der ist ein Lügner
und in solchem ist keine Wahrheit.

  

5. Aria

sopraan

Seele, willst du Christum kennen
als dein einig wahres Heil,
dich von ihm ein Gliedmaß nennen,
und von seinem Leib ein Teil,
musst du sein Gebot zu lieben,
dich von ganzem Herze üben.

  

6. Recitatief

sopraan

Dies ist die Prob', die er von dir begehrt:
Denn hörst du seine Stimm’,
so ruft er dich mit Namen.
Es wird dein Glaub’ allein dadurch bewährt,
wenn er durch gutes Tun
trägt edIen Samen,
der auf der Erden hier
schon Himmelssprossen treibt
durch neue Liebesflammen.

  

7. Koor

sopraan, alt, tenor, bas, SATB, strijkers, hoorn 1/2, continuo

Hilf, Jesu, hilf,
dass ich stets füg Glaub'und Werk' zusammen,
wodurch mir nur allein
der Nam' des deinen bleibt.
Choral:
Die Werke kommen wahrlich her
Aus einem rechten Glauben;
Denn das nicht echter GIaube wär’,
so ihn der Werk wollst b’rauben.
Doch macht allein der Glaub' gerecht,
die Werke sind des Nächsten Knecht,
dabei wir’n Glauben merken.