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Ja, mir hast du Arbeit gemacht (JLB5)

Johann Ludwig Bach

1. Aria

Ja, mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden,
du hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten.
Ich tilge deine Übertretung um meinetwillen
und gedenke deiner Sünden nicht.

2. Recitatief

Der Herr der Herrlichkeit,
der durch sein kräftig Wort dies ganze Rund beweget,
dem selbst des Himmels Heer zu dienen ist bereit,
klagt über Angst und Müh, die man ihm auferleget.
Weißt du auch, Seele, wohl,
welch eine schwere Last so starke Schultern drücket,
worunter Gottes Sohn mit Arbeit geht gebücket,
und was er dir zugut erdulden soll.

3. Duet

Ach! der Sünden Greul und Wust,
er mich hat beflecket,
hat in meines Jesu Brust
solche Qual erwecket.
Ich bin der böse Knecht,
den er sollte meiden,
und mein Heiland ist gerecht,
der will Strafe leiden.

4. Recitatief

Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem,
und es wird alles vollendet werden,
was geschrieben ist durch die Propheten
von des Menschen Sohn,
denn er wird überantwortet werden den Heiden,
und er wird verspottet und verschmähet
und verspeiet werden,
und sie werden ihn geißeln und töten;
und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.

5. Aria

Fließt, ihr Lieb- und Trauertränen,
weil sich Jesus ohne Schuld läßt um meiner Sünde höhnen
und erträget mit Geduld,
daß ihn Marterdornen krönen,
um mit Gott mich auszusöhnen
und zu bringen neue Huld.
Fließt, ihr Lieb- und Trauertränen.

6. Recitatief

Dies ist das Reis' geschenk, das ich dir weiß zu geben,
du teurer Mittler zwischen Gott und zwischen mir.
Mir war der Tod bestimmt; und du gibst hin dein Leben.
Ich bin der Schuldenmann, du stehest Bürg dafür.

7. Arioso

O wundergroße Lieb, o Treu, der nichts zu gleichen,
weil sie auch Gottes Sohn aus Gottes Schoße trieb,
mir in so großer Not, die Hand zur Hülf zu reichen.

8. Koor

Zieh, teurer Jesus, hin, ich schau dir sehnlich nach,
Wie deine Liebe mir will wieder Heil bereiten!
Doch soll mein trüber Geist mit so viel Weh und Ach,
Als viel dir Schmerzen droht, so bittern Gang begleiten.
1. O große Lieb', o Lieb' ohn alle Maßen,
Die dich gebracht auf diese Marterstraßen!
Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden,
Und du mußt leiden.
2. Ach, großer König, groß zu allen Zeiten,
Wie kann ich gnugsam deine Lieb ausbreiten?
Keins Menschenherz vermag es auszudenken,
Was dir zu schenken.
  
Libretto: Ernst Ludwig I von Sachsen-Meiningen

Kale tekst origineel

1. Aria

Ja, mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden,
du hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten.
Ich tilge deine Übertretung um meinetwillen
und gedenke deiner Sünden nicht.

2. Recitatief

Der Herr der Herrlichkeit,
der durch sein kräftig Wort dies ganze Rund beweget,
dem selbst des Himmels Heer zu dienen ist bereit,
klagt über Angst und Müh, die man ihm auferleget.
Weißt du auch, Seele, wohl,
welch eine schwere Last so starke Schultern drücket,
worunter Gottes Sohn mit Arbeit geht gebücket,
und was er dir zugut erdulden soll.

3. Duet

Ach! der Sünden Greul und Wust,
er mich hat beflecket,
hat in meines Jesu Brust
solche Qual erwecket.
Ich bin der böse Knecht,
den er sollte meiden,
und mein Heiland ist gerecht,
der will Strafe leiden.

4. Recitatief

Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem,
und es wird alles vollendet werden,
was geschrieben ist durch die Propheten 
von des Menschen Sohn,
denn er wird überantwortet werden den Heiden,
und er wird verspottet und verschmähet 
und verspeiet werden,
und sie werden ihn geißeln und töten;
und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.

5. Aria

Fließt, ihr Lieb- und Trauertränen,
weil sich Jesus ohne Schuld läßt um meiner Sünde höhnen
und erträget mit Geduld,
daß ihn Marterdornen krönen,
um mit Gott mich auszusöhnen
und zu bringen neue Huld.
Fließt, ihr Lieb- und Trauertränen.

6. Recitatief

Dies ist das Reis' geschenk, das ich dir weiß zu geben,
du teurer Mittler zwischen Gott und zwischen mir.
Mir war der Tod bestimmt; und du gibst hin dein Leben.
Ich bin der Schuldenmann, du stehest Bürg dafür.

7. Arioso

O wundergroße Lieb, o Treu, der nichts zu gleichen,
weil sie auch Gottes Sohn aus Gottes Schoße trieb,
mir in so großer Not, die Hand zur Hülf zu reichen.

8. Koor

Zieh, teurer Jesus, hin, ich schau dir sehnlich nach,
Wie deine Liebe mir will wieder Heil bereiten!
Doch soll mein trüber Geist mit so viel Weh und Ach,
Als viel dir Schmerzen droht, so bittern Gang begleiten.

 

1. O große Lieb', o Lieb' ohn alle Maßen,
Die dich gebracht auf diese Marterstraßen!
Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden,
Und du mußt leiden.

 

2. Ach, großer König, groß zu allen Zeiten,
Wie kann ich gnugsam deine Lieb ausbreiten?
Keins Menschenherz vermag es auszudenken,
Was dir zu schenken.


Libretto: Ernst Ludwig I von Sachsen-Meiningen
	

Kale tekst Nederlandse vertaling

1. Aria



2. Recitatief



3. Duet



4. Recitatief



5. Aria



6. Recitatief



7. Arioso



8. Koor